Das Museum

Archiv

Das Archiv des deutschen Röntgen-Museums verwahrt etwa 50.000 Dokumente, Fotos und technische Gegenstände aus der Entdeckung, Erforschung und Anwendung der Röntgenstrahlen. Neben der umfangreichen Dokumentation der Biographie Wilhelm Conrad Röntgens legt das Museum großen Wert auf die biographische Darstellung einzelner Pioniere auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen sowie der Dokumentation der technischen Entwicklung in radiologischer Diagnostik und Onkologie.

Die archivischen Sammlungen des Museums umfassen im Einzelnen:

  • Nachlass des Physikers und Nobelpreisträgers Prof. Dr. Wilhelm Conrad Röntgen (geb. am 27.3.1845 in Lennep, gest. am 10.2.1923 in München). Der eigentliche Nachlass wurde zum größeren Teil entsprechend seiner testamentarischen Verfügung vernichtet. Der Nachlass in heutiger Form wurde durch Rückführung zahlreicher eigenhändiger Schreiben an seine Korrespondenzpartner gebildet. Teilweise sind echte Nachlassreste, die seine Testamentvollstrecker vor der Vernichtung bewahrt haben, erhalten. Der Bestand ca. 2.500 Dokumente, 60 Fotoschuber mit Glasplatten-Negativen,
  • Zeitungen und Presseausschnitte zu Röntgen
  • Teilnachlass des Biophysikers Friedrich Dessauer (1881–1963)
  • Produktinformationen zum Einsatz der Röntgenstrahlen im wissenschaftlichen und angewandten industriellen Bereich (Dokumentation des Museums) ca. 12.000 Dokumente
  • Technische Planungs- und Produktionsunterlagen der früheren Firma Koch – Sterzel, vormals in Dresden, dann in Essen. (ca. 20.000 Dokumente)
  • Schriftgut der Deutschen Röntgengesellschaft ab den 1950er Jahren (ca. 35.000 Dokumente)

Weitere Informationen können Sie hier erfragen: archiv(at)roentgenmuseum.de